Wanderberge München, Bad Wiessee - Fockenstein

Tegernsee über Zwergelberg, Waxelmooseck, Auer-Alm, Neuhütten-Alm

Waxelmoosalm, Blick auf den Fockenstein - Johann Schubert
Waxelmoosalm, Blick auf den Fockenstein - Johann Schubert
Eine der beliebtesten bayerischen Wandergipfel belohnt mit prächtigem Ausblick auf die Nachbarberge Hirschberg, Ochsenkamp, Auerkamp und Seekarkreuz den Wanderer.

Zum Fockenstein kann man sowohl - wie hier empfohlen - von Bad Wiessee als auch von Lenggries im Isarwinkel aufsteigen. Der Abschluss der Wanderung kann hier mit einer Einkehr in den zahlreichen Gaststätten und Restaurants in Bad Wiessee und einen Spaziergang auf der Uferpromenade des Tegernsees gekrönt werden. Der Parkplatz am Zeiselbach in der Nähe des Tennisplatzes ist ein guter Ausgangspunkt. Die Bilder dieser Wanderung wurden Mitte April aufgenommen. Da ist die Wanderung noch sehr winterlich.

Zur Auer-Alm

Die empfohlene Richtung führt Richtung Osten - entgegengesetzt des Hauptweges zur Auer-Alm - auf der Straße und biegt kurz darauf ab nach rechts in Richtung Gasthaus Sonnenbichl. Nach dem Gasthaus gewinnt der Wanderer im steileren Aufstieg rasch über 300 Meter Höhe. So hat er rückblickend schöne Aussichten auf den Tegernsee. Der Vorteil dieses Aufstieges ist später der bequeme Abstieg. Der Wald entlässt den Wanderfreund nach dem Zwergelberg und Waxelmooseck auf die freie Almfläche der Waxelmoosalm. Hier zeigt sich erstmals der Gipfel des Fockensteins (Bild 1). Rechts blickt man auf den strukturierten Hang des Ochsenkamps. Bald mündet der Wanderweg in die Almstraße, die über die Auer-Alm zur Neuhüttenalm führt.

Fockenstein

Auf der Almstraße erreicht man nach etwa zwei Stunden Wanderzeit beim Buchetskogel den rechten Abzweig des Weges zum Gipfel. Bald hat man den felsigen Gipfelaufbau vor sich (Bild 2). Im weiteren Aufstieg durch den Wald bieten sich - höher kommend - herrliche Ausblicke auf andere, interessante Wanderberge (Bild 3): Links im Bild die Halserspitz, der höchste Gipfel der Blauberge, dahinter in der Bildmitte der Guffert mit knapp 2.200 Metern und rechts der Ochsenkamp. Zwischen dem Wanderer und dem Ochsenkamp liegt der Hirschtalsattel. Nach drei Stunden gesamter Gehzeit ist der 1.564 Meter hohe Gipfel erreicht. Eine prächtige Aussicht nach allen Seiten belohnt den Bergfreund. Bild 4 zeigt vom Gipfelkreuz aus den Blick auf den Tegernsee und die Tegernseer Berge.

Neuhüttenalm - Auer-Alm

Ein Picknickplätzchen ist leicht gefunden. So sind Hunger und Durst bei dem prächtigen Panorama bald gestillt. Der Abstieg führt zunächst in Richtung Westen - Geierstein, Lenggries - weiter. Hier kann als Variante, wenn der Wanderer mit der Bahn angereist war, auch ein Abstieg auf dieser Route oder über den Hirschtalsattel nach Lenggries gewählt werden. Der empfohlene Rückweg führt nach wenigen Minuten nach Süden in Richtung Hirschtalsattel. Die freien Almen lassen auch den Fotofreund immer wieder zur Kamera greifen. Bild 5 zeigt hier die Bergkette Ochsenkamp, Auerkamp, Seekarkreuz und Schönberg. Bald ist die Almstraße zurück über die Neuhüttenalm zur Auer-Alm erreicht. Die Auer-Alm lockt mit einer sonnigen Terrasse zur Einkehr.

Variante Söllbachklause oder Zeiselbachtal

Zwei bequem zu wandernde Varianten bieten sich dem Wanderer an:

  • Der empfohlene Abstieg immer auf der Almstraße bleibend über die Söllbachklause mit Einkehrmöglichkeit. Vorteil ist die freie Sicht auf Hirschberg und Ochsenkamp und meist sonnige Strecke.
  • Der Hauptwanderweg durch das Zeiselbachtal direkt zum Parkplatz. Vorteil im Sommer bietet diese schattige Waldetappe.

Wählt man den Abstieg durch das Zeiselbachtal, dann geht wenige Minuten nach der Auer-Alm der Wanderweg (E4) links ab. Beim empfohlenen Weg - der Aussicht wegen - kommt der Wanderer nach der Söllbachklause an einem Parkplatz vorbei. Hier biegt er nach wenigen Metern die Straße scharf links ab und kommt hier direkt zum Ausgangspunkt zurück.

Tourinformationen

  • Tourenlänge in Kilometer = 17,9
  • Höhendifferenz in Meter = 829
  • Gehzeit = 5h 45 Gesamtzeit = 9 Stunden (empfohlen)
  • tiefster Punkt in Meter = 735
  • höchster Punkt in Meter = 1.564
  • Leistungspunkte = 46

Die angeführten Zeiten sind bequem einzuhalten und bezogen auf 50+ Wanderer. Ohne Schnee ist die Wanderung eine halbe Stunde kürzer. Empfehlenswert sind auch die anspruchsvolleren Rundwanderungen Seebergspitze am Achensee und Schafreuter im Vorderriß. Diese Touren sind über den Achenpass und Kreuth aus rasch erreichbar. Im Suite101-Artikel "Wo ist der Ort der Wanderung" wird der Vorteil der Bildortung beschrieben. Wanderungen in Österreich und Bayern zeigt alle in Suite101 erschienen Wanderungen und Ausflüge des Autors mit Link zur Kartenübesicht mit Ortung und Diaschau.

Johann Schubert - www.primapage.de, Johann Schubert

Johann Schubert - Meine erste Bekanntschaft mit dem Bergwandern machte ich zu meiner Firmung. Der Ausflug zum etwas über 2.000 Meter hohen Schneeberg ...

rss
Hilfreich?